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51 neue „LOGL-geprüfte Obst- und Gartenfachwarte“ ...

... der KOV Nürtingen und Esslingen konnten ihre Urkunden in Empfang nehmen. Die Absolventen erfuhren, in Theorie und Praxis, an den Wochenenden von Oktober 2010 bis März 2011, eine auf über 100 Stunden sich erstreckende Ausbildung. Hierbei nicht mit gerechnet der Sachkundenachweis für Pflanzenschutz, der zur Zulassung zum Kurs Voraussetzung war. Von ausgewählten, erfahrenen Fachexperten referiert, vom LOGL nach landeseinheitlichen Maßstäben ausgearbeitet und in Zusammenarbeit mit dem Fachberater für Obst- und Garten des Landratsamtes unterstützt, erlebten die Fachwarte eine hervorragende und intensive Ausbildung, welches sich dann auch bei der schriftlichen und mündlichen Eignungsprüfung sehr positiv und erfolgreich zeigte.
Zur Weiterbildung weist der Ausbildungsplan noch einige praktische Einheiten auf, die abhängig von der Vegetation anfallen, wie Pflanzenschutz vor Ort, Veredelung in Baumschulen, notwendige Arbeiten im Stauden- und Gemüsegarten. Herr Mathias Berg, Stellvertreter des Landrates, erwähnte noch anlässlich eines feierlichen Abschlusses, mit Spaß, Freude und Leidenschaft das Erlernte weiter zu geben, um so einen Beitrag zum Erhalt unserer schützenswerten Kulturlandschaft zu leisten.

LOGL-geprüfte Obst- und Gartenfachwarte
Text und Bild Fachwartsprecher KOV Nürtingen Bernhard Krieg
Jahreshauptversammlung
In der Turn- und Festhalle Auf dem Berg in
Frickenhausen am Freitag, 21. Januar 2011

Beginn: 19.00 Uhr
Saalöffnung: 18.00 Uhr

- Tagesordnung –

Begrüßung 1. Vorsitzende Sigrid Jetter
   
Grußworte  
Vertreter des Landtages MdL Jörg Döpper
Landkreis Esslingen Landrat Heinz Eininger
Gemeinde Frickenhausen Bürgermeister Simon Blessing
OGV Frickenhausen Vorsitzender Volker Begander
   
Informationen zur Obststraße Bernd Schwartz
Landratsamt Esslingen
   
Berichte und Aktivitäten des Kreisverbandes  
Situation des Kreisverbandes 1. Vorsitzende Sigrid Jetter
Bericht der Fachwartgruppe M. Speidel, B. Krieg
Bericht der Schriftführerin Jutta Eberspächer
Bericht der Kassenverantwortlichen Bärbel Weber
Bericht der Kassenprüfer A. Kern, H. Ludwig
   
Entlastungen  
   
Ehrungen  
   
Wünsche, Anträge, Sonstiges  
   
Vortrag „ Klimaveränderung im Obstbau“ Dr. Rueß

Anträge zu den Tagesordnungspunkten sind bis zum 07.01.2011 bei der
Vorsitzenden einzureichen.
Die Bewirtung erfolgt durch den OGV Frickenhausen.
(Programmänderungen vorbehalten)

Nachernteschnitt ein Beitrag zur Weiterbildung

NachernteschnittNachernteschnittEinem Aufruf des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen zum Nachernteschnitt von Obstgehölzen im Hausgarten der Familie Beisser in Holzmaden folgten über fünfzig Lern- und Wissbegierige, um zu erfahren und zu erleben was Sache ist mit dem Obstbaumschnitt zu dieser Zeit. Der erfahrene Fachberater für Obst- und Gartenbau im LA Esslingen, Albrecht Schützinger, erklärte sachlich und gut verständlich in Theorie und Praxis die Wachstumsgesetze, den Aufbau und den erforderlichen Schnitt der verschiedenen Obstbaumarten. Beginnend am Spindelobstbaum mit schwach wachsender Unterlage, wobei der pyramidale Aufbau nicht nur mit der Form des Aufbaues begründet wurde, auch die abnehmende Dicke des Fruchtholzes von unten nach oben muss berücksichtigt werden. Das abgeerntete Holz wird grundsätzlich am Stamm geschnitten und nicht eingekürzt oder abgeleitet (Fachausdruck). Bei Halb- oder Hochstammobstbäumen wurde der Aufbau des Baumes, die Aufgabe des stabilen Traggerüstes und des Fruchtholzes erläutert und Hinweise zu Schnittmaßnahmen gegeben. Das wie und das warum wurde demonstrativ mit einigen wenigen gezielten Schnitten, und nur unter Einsatz der Baumsäge, für alle klar und fast ohne Kritik, eindrucksvoll vorgeführt. Egal ob Stein- oder Kernobstbaum, die vorher teils dicht bewachsenen Kronen haben nach ihrer fachmännischen Behandlung ein lichtes, lockeres und zugängliches Aussehen verliehen bekommen.

NachernteschnittSo könnte für die kommende Saison nur qualitativ gesundes und wertvolles Obst zu erwarten sein, die Unbilden der Wettereinflüsse nicht mit gerechnet. Wertvolle Ratschläge, was soll gemacht werden und was darf man nicht, fanden bei den Teilnehmern immer offene Ohren. In reger Diskussion und Unterhaltung klang die Schnittunterweisung in angenehmer Runde im urig eingerichteten Schuppen bei Beissers aus.
Mit einem Geschenk bedankt sich die KOV-Vorsitzende Frau Sigrid Jetter bei Herrn Schützinger für den gelungenen Fachvortrag und für die Gastfreundschaft bei Familie Beisser ganz herzlich.

Bernhard Krieg
Fachwart für Obst- und Gartenbau

Die Kreisverbände der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen e.V. und Esslingen e.V. führen von Oktober 2010 bis März 2011 gemeinsam eine Ausbildung, in Theorie und Praxis, zum Fachwart für Obst- und Gartenbau durch.

Ort der Ausbildung ist die Aula des Otto-Hahn- und Heinrich-Heine-Gymnasiums in Ostfildern-Nellingen und in Obstanlagen der Stadt Esslingen.

Rundkronenschnitt

Rundkronenschnitt Der Rundkronenschnitt, ein notwendiger Pflegeschnitt bei Obstgehölzen.

Beim bereits zur Tradition gewordenen Obstbaumschnitt, durchgeführt vom Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen, konnte in den letzten Tagen des Jahres der richtige Schnitt an hochstämmigen Obstbäumen erlernt werden.

Jürgen Scholz, Obstbaumeister aus Raidwangen demonstrierte an Birnen- und Apfelbäumen in Dettingen unter Teck in perfekt fachgerechter Weise wie ein Pflegeschnitt an Bäumen in der Ertragsphase durchzuführen ist. Ziel war dabei stets ein lockerer Kronenaufbau der in allen Teilen der Krone gut ausgereifte Früchte ermöglicht, andererseits aber auch gegen pilzliche Krankheiten, wie Schorf, Mehltau, Fruchtfäule, präventiv wirkt. Wenn der Fachmann nur mit Bügelsäge oder gar mit motorbetriebenem Hochentaster arbeitete, so hatte das seine Gründe. Mit wenigen Sägeschnitten an ungünstiger Stelle gewachsenen oder zu starken, steil hochstehenden Ästen wurde vorgenanntes erreicht.

Rundkronenschnitt Den über 45 interessierten Anwesenden gab Scholz bei seiner Vorgehensweise hinreichende Erläuterungen über Kronenaufbau, Wundverschluss und Einsatz von Schneidgeräten und stand mit sachlichen Argumenten den oft kritischen Betrachtern Rede und Antwort. Für die gelungene Vorführung bedankte sich der zweite Vorsitzende des KOV Wolfgang Beck bei Obstbaumeister Jürgen Scholz und für die aufmerksame Teilnahme bei den Besuchern mit den Worten diese Baumpflegemaßnahme im kommenden Jahr fortführen zu wollen.
Bernhard Krieg

Fachwarte auf Exkursion in Beerenobstanlage
ExkursionExkursionZur ihrer fachlichen Weiterbildung trafen sich vor Kurzem 65 Fachwarte der Kreisverbände   Esslingen und Nürtingen in der Beerenobstanlage bei Frau Doris Eberpächer in Frickenhausen. Wenn schon überwiegend die Pflege unserer Streuobstwiesen proklamiert wird, so hatte dieses mal das Beerenobst im Haus- und Kleingarten oder in der gewerblichen Beerenobstanlage die beabsichtigte Priorität, das Wissen um diese Obstart zu erweitern.

XeniaIn ausführlichen Erklärungen brachte die Gärtnermeisterin die Eigenschaften der verschiedenen Arten der Spezies, Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren und Träuble, und die Vielzahl der in ihrer Anlage gepflegten Sorten zur Kenntnis. Geschmack, Größe, Farbe, Reife und Aussehen der Beeren sind besonders wichtige Merkmale für eine wirtschaftliche Vermarktung. Des Weiteren ist die Bodenbeschaffenheit, die Pflanzung, die Erziehung am Draht oder als Busch, der richtige Schnitt und dessen Zeitpunkt, die Düngung, die erforderliche Bewässerung, Hagelschutz und die Pflege der Anlage von besonderer Wichtigkeit, was hier in Vollendung demonstriert wurde. Nicht fehlen durften noch Erklärungen zum Pflanzenschutz. Krankheiten oder Schädlinge an Wurzel, Holz, Blatt, Blüten oder Früchten müssen ständig kontrolliert werden um bei frühest möglichem Beifall ökologisch beziehungsweise mit einem Mindestmaß an chemischen Pflanzenschutzmitteln entgegenwirken zu können.

Lohn der ArbeitFür die Fachwarte war dies eine eindrucksvolle und aufschlussreiche Präsentation, welche mit einer Verkostung von derzeit angebotenen Beeren und anschließender reger Diskussion einen erfolgreichen Ausklang fand. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an die Gastgeberin Doris Eberspächer.
Bernhard Krieg

Kreistreff 2009 in Unterlenningen am Sonntag 21. Juni 2009

Viel mehr als nur Äpfel und Birnen

Kreistreff 2009Alljährliches Treffen des Kreisobstverbandes Nürtingen lockte gestern über 100 Obstfreunde nach Unterlenningen
(Anja Weissinger)

Gastgeber des Treffens aller Obst- und Gartenbauvereine in der Region Nürtingen war gestern der Ortsverein Unterlenningen. Bei sonnigem Wetter ließen sich die angereisten Vereinsmitglieder unter kundiger Anleitung der Unterlenninger Vereinsfreunde durch den idyllischen Obst- und Waldlehrpfad führen. In geselliger Runde fanden sie auch Zeit zum Austauschen und Fachsimpeln.

Dass der Obstbau im Lenninger Tal eine große Rolle spielt, muss auch einem Fremden sofort ins Auge springen: Idyllisch liegt das Örtchen umgeben von Streuobstwiesen, und an der Hauptsraße bieten die Unterlenninger den Durchreisenden derzeit Kirschen und Obstbrände in Mengen. Kein Wunder also, dass der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen seine Mitgliedsvereine in diesem Jahr nach Unterlenningen eingeladen hat.

Kreistreff 2009Das traditionelle treffen soll beides sein, Informationsveranstaltung aber auch gemütliches Beisammensein und Austausch, betont Joachim Kälberer, Vorsitzender des Kreisobstverbandes Nürtingen. „Das Kreistreffen dient dazu, die Ortsvereine zusammenzubringen. Die Leute sollen Gelegenheit haben zum Diskutieren und Fachsimpeln“, erklärt er. Und Tatsächlich sind Diskussionen über Sortennamen, Wespenbefall, Feuerbrand und Ernteerträge an allen Tischen zu vernehmen. Schweizer Wasserbirne, Bratbirne oder lieber Oberösterreicher Birne- für einen Laien eröffnen sich ganz neue Obstwelten.
Auch Roland Hohnheiser, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Unterlenningen, freut sich über den Besuch der Vereinsfreunde aus der Region. Mit Fachkundigen Führungen durch den Unterlenninger Obst- und Waldlehrpfad gestaltete der Ortsverein gestern das informative Rahmenprogramm des Kreistreffens. Standen im letzten Jahr Blumen auf dem Programm, widmeten sich die Vereinsmitglieder in diesem Jahr ganz den Obstbäumen in allen Variationen. Auch hier ist Unterlenningen ein geeigneter Schauplatz, denn „hier hat der Obstbau Tradition“, betont Roland Hohnheiser.
Bereits im Jahre 1860 wurde auf dem Gelände des heutigen Lehrpfades eine „Pflegestätte des Obstbaus“ errichtet. Der Erbauer hatte jedoch mit seinem Plan, Pfefferminze und Hopfen in Unterlenningen zu kultivieren, nur mäßigen Erfolg. Schon bald verkaufte er seine Hopfenburg an das Pomologische Institut Reutlingen, das auf dem Gelände noch vor der Jahrhundertwende Baumschulen anlegte und in der Hopfenburg eine Obstfachschule einrichtete. Über die Grenzen Deutschlands hinaus lockte die Hopfenburg Obstschüler nach Unterlenningen. Noch heute sind einzelne der knapp hundert Obst- und Waldbäume, die 2001 integriert wurden, Teil des Lehrpfades.

Kreistreff 2009Kreistreff 2009Diesen rief der damalige Vorsitzende des Ortsvereins Unterlenningen und heutige Ehrenvorsitzende Friedrich Klein ins Leben. Vor allem die alten Obstsorten zu erhalten, lag dem Naturliebhaber am Herzen: „Apfelsorten, die ich als Kind gerne gegessen habe, wie zum Beispiel den Süßapfel, gab es plötzlich nicht mehr“, erzählt er. Ähnlich verhielt es sich wohl auch mit alten Mostbirnensorten wie zum Beispiel der Betzelsbirne. Grund genug für Friedrich Klein, einen Obstlehrpfad an historischer Stätte zu errichten. Neben dem Erhalt der alten Sorten sei es auch wichtig, junge Leute für die Materie zu interessieren und über die Vielfalt zu informieren,“ sonst ist es mit dem Obstbau dahin“, betont der Ehrenvorsitzende.
Dass es mit dem Obstbau immer schwieriger werde, gestand auch Lenningens Bürgermeister Michael Schlecht. Da jedoch allein fünf Obst- und Gartenbauvereine in der Gemeinde Lenningen zum Einsatz verpflichten, sagte der Bürgermeister den Anwesenden auch weiterhin Unterstützung für den Obstbau in der Gegend zu. Immerhin präge er die Landschaft im Voralbland entscheidend. Obstbau ist eben doch mehr als nur Äpfel und Birnen und ein wichtiger Teil der Natur– und Kulturlandschaft.

Fachwarte beim Rebschnitt in Mettingen am 14. März 2009

RebschnittAm Samstag 14. März 2009 wurde die erste Weiterbildungsveranstaltung in diesem Jahr für Fachwartinnen und Fachwarte der Kreisverbände der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen e.V. und Esslingen e.V. abgehalten. In Mettingen kamen 55 Fachwarte für Obst- und Gartenbau zusammen, um sich in Sachen Weinbau und besonders in Sachen Rebschnitt, Grundkenntnisse und Arbeitsweise zu erwerben.

Dem Winzer und Vorsitzenden des OGV Mettingen Fritz Gneithing gelang es in seinem anschaulichen Vortrag und der anschließenden praktischen Unterweisung recht gut, diese Kenntnisse weiterzugeben. Die Beschaffung einer veredelten Rebpflanze, der Vorbereitung der Jungrebe zur Pflanzung, die Wahl der richtigen Sorte bezogen auf das Anbaugebiet, die richtige zeitgerechte Düngung, der selektive flächendeckende integrierte Pflanzenschutz und die verschiedenen Erziehungsformen des Weinstockes waren das einleitende Thema zum Tage.


Beim Gang durch die Mettinger Weinberganlagen wurden die verschiedenen Erziehungsformen demonstriert. Die Grundform mit Stammhöhe, die Pergola, eine Art Laubenerziehung, oder die Kammerts, die Drei-Schenkel-Erziehung am Pfahl als eine frühere Schnittform, die Kordonerziehung und letztlich die hierzulande übliche Halb-/Pendelbogenerziehung oder Guyot-Schnitt. Angekommen vor Ort, einem eigenen Wengert unseres Referenten, erfolgte nochmals eine eingehend genaue Unterrichtung und Vorgehensweise zum sogenannten Winterschnitt, der unbedingt spätestens im Februar/März erfolgen soll.

RebschnittDann konnte unter den aufmerksam beobachtenden Augen des Wengerters das erfahrene Wissen in die Praxis umgesetzt werden. Entscheiden, anschneiden, biegen, dass es nur so knirschelte (in der Fachsprache das Geräusch das beim Formen zur Bogenrebe zu hören ist), binden - fertig. Als Fritz Gneithing später zum Feierabend aufrief war der Wengert fast geschafft für die neue Weinsaison.
Ein anschließendes Vesper in der wärmenden Frühlingssonne vor der Mettinger Kelter, verbunden mit einer Weinprobe erlesener Esslinger Qualitätsweine, gab noch Anlass zu reger Fachsimpelei. Im Rückblick betrachtet war es ein erfolgreicher Tag für die Gäste und sicherlich auch für den Gastgeber.
(Bernhard Krieg)

Protokoll der Vorständetagung am 12.03.2009

  • Der Vorsitzende Joachim Kälberer ruft zu einer Gedenkminute anlässlich des Amoklaufes in Winnenden und Wendlingen auf.

  • Der Vorsitzende Joachim Kälberer begrüßt den Verbandsdirektor des LOGL, Herrn Rolf Heinzelmann, unseren Ehrenvorsitzenden und LOGL-Präsidenten a. D., Herrn Ulrich Rieker, den Fachberater, Herrn Albrecht Schützinger, den Vorsitzenden des Arbeitskreises Obstbau, Herrn Martin Weber, alle Beiratsmitglieder und alle Anwesende.
    Gleichzeitig verweist er auf das aufgestellte Rollup und gibt bekannt, dass ein Solches auch von den Vereinen mit ihren Vereinsangaben, innerhalb 14 Tagen zum Preis von€ 305.- bestellt werden könnte.

  • Entsprechend der Tischvorlage findet als Nachtrag zur Obstausstellung beim Mostfest   2008 im Freilichtmuseum in Beuren am 05.04.09 um 14.30 Uhr eine Baumpflanzaktion statt. Gepflanzt wird die Streuobstsorte des Jahres 2009 in Form der Esslinger Scheckenkirsche durch den OGV Nürtingen. Es ergeht hiermit eine herzliche Einladung an alle Mitglieder der des KOV Nürtingen.
    Entsprechend dieser Vorgehensweise wird jetzt schon auf das Jahr 2011 verwiesen, wenn wieder ein Spender für einen Streuobstbaum und ein durchführender Verein des KOV Nürtingen gesucht wird.

  • Da die Fachwartweiterbildung dem KOV sehr am Herzen liegt, werden die Termine der für 2009 vorgesehenen Weiterbildungen bekannt gemacht und  die beiden gewählten Sprecher Bernhard Krieg und Manfred Speidel den Anwesenden vorgestellt.

  • Entsprechend der Tischvorlage werden die Leitlinien und Richtlinien des KOV bei verstorbenen Mitgliedern erläutert und zur Kenntnis gebracht.

  • Über die Errichtung von Gemeinschaftsschuppenanlagen wurde schon mehrmals berichtet und deshalb jetzt schriftlich in der Tischvorlage vom Vorsitzenden zusammenfassend erläutert.

  • Gleichermaßen wird den Vorständen das Schreiben der KOV-Vorsitzenden des KOV Nürtingen und des KOV Esslingen wegen der Unterstützung der beiden Kreisverbände an die Parteien, Wählervereinigungen und Gruppierungen, die sich der Kreistagswahl 2009 stellen, bekannt gemacht.
    Der Vorsitzende J. Kälberer erläutert, dass die angedachten Ausgleichsmaßnahmen nicht unbedingt den betroffenen Gemeinde zu kämen, dass man vielleicht, wie andernorts üblich Ökopunkte für die Pflege von Streuobstwiesen sammeln könnte und ein kreisweites Saftmodell notwendig ist, obwohl schon viele Gemeinden ein eigenes
    Saftmodell haben.

  • Entsprechend der Tischvorlage erläutert der Vorsitzende J. Kälberer die vorgeschlagene  Satzungsänderung und die dazu notwendige Änderung des Wahlrythmus. Er bittet den Änderungsvorschlag gründlich durch zu arbeiten und eventuelle Änderungswünsche alsbald an Ihn mitzuteilen.

  • Die Ausführungen des Fachberaters Albrecht Schützinger, beschränken sich, da der Vorsitzende des Arbeitskreises Obstbau schon an der Hauptversammlung des KOV den fachlichen Rückblick über das Jahr 2008 gehalten hat, auf die Aussage, dass die Fachberatung ebenfalls den Bedarf zur Klärung des Baues von Anlagen im Außenbereich  auf  Kreisebene und im Kreistag sieht.

  • Der Verbandsdirektor des LOGL, Herr Rolf Heinzelmann stellt in einer Powerpoint-Representation die
    -  Mitarbeiter und die Aufgabenbereiche seines Verbandes vor. 
    -  Danach stellt er den engeren und den erweiterten Vorstand vor.
    -  Er erläutert in welchen Gremien der LOGL bundesweit mitarbeitet und unsere Interessen vertritt. Gleichzeitig
       weist er darauf hin, dass der „BAGL“ ab sofort durch den Ausdruck „VGID“ = Verband der Gartenbauvereine in
       Deutschland umbenannt ist.
    -  Das fachliche Leitthema des Jahres 2009/10 heißt „der Obstbaum“ und befasst sich umfassend mit den
       Entstehen des Baumes von der Unterlage bis über den Kronenaufbau, also nicht nur mit den Obstarten und
       Obstsorten.. Er macht dahingehend die Broschüre bekannt, die auch über das Internet abgerufen werden kann,
       bekannt. Ebenso hat der LOGL eine entsprechende Lehrtafel zum Ausleihen geschaffen.
    -  Bei der kleinen Gartenschau in Rechberghausen wird der LOGL am 19.09.09 das Thema „Klimawandel und der
       Einfluss auf Gehölze“ aufgreifen.
    -  Am 28.06.09 findet wieder „der Tag der offenen Gartentür“ statt
    -  Er empfiehlt den Vorsitzenden, die Rundschreiben des LOGL an die Vorstandsmitglieder weiter zu reichen.   
    -  Der LOGL bietet auf seiner Homepage den Ersteller für eine Vereinshomepage an.
    -  Ebenso ist auf diesem Weg das Drucken von Visitenkarten möglich.
    -  Der Obst- und Gartenkalender 09 war leider schon Mitte Dez. 08 ausverkauft.
    -  Der Sammelbezug des „Obst und Garten“ ist wesentlich günstiger, die 
       Sammelrechnung geht dabei an den entsprechenden Vorsitzenden. Empfohlen wird  
       eine Bezahlung bzw. ein Einzug zusammen mit dem Mitgliedsbeitrag.
    -  Herr Heinzelmann stellt fest, dass unser Vorsitzender J. Kälberer diese Vorstände-
       tagung  in hervorragender Weise vorbereitet und sehr engagiert geleitet hat und dass
       mit unserem Kreisverband sehr gut zusammen zu arbeiten sei.

    Herr Kälberer bedankt sich seinerseits für das Wirken des LOGL und für die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des LOGL.

  • Herr Kälberer bringt zum Ausdruck, dass die Bearbeitung der Anträge entsprechend der Ehrenordnung inzwischen recht gut funktioniere, allerdings die Anträge nicht sofort zum LOGL, sondern zuerst zwecks Prüfung zu im gesendet werden sollten, er werde sie dann weiterleiten.

  • Er erinnert noch einmal an die Formulare für die Mitgliedererfassung 2009 und bittet um die fristgerechte Überweisung der angepassten Mitgliedsbeiträge.

  • Anfragen und Themen der Mitgliedsvereine sollten direkt an den Vorsitzenden gerichtet sein, sodass eine Bearbeitung in der Beiratsitzung erfolgen kann.

  • Herr Kälberer spricht seinen Dank an alle Anwesende und an die Referenten aus.

  • Unser Ehrenvorsitzender U. Rieker freut sich über die vielen alten Gesichter und vor Allem über die stattliche Anzahl von jungen, neuen Gesichtern und stellt in seinen Dankesworten das sehr engagierte und gut vorbereitete Wirken unseres Vorsitzenden in das entsprechende Licht.

  • Ende der Veranstaltung um 22.00 Uhr

    der Protokollführer
    Wolfgang Beck
Kreisverband Obst- und Gartenbauverein Nürtingen e.V.
Rundkronenschnitt

RundkronenschnittAm 27. Dezember 2008 fanden sich 25 interessierte Teilnehmer aus dem Verbandsgebiet des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen e.V. in Dettingen/Teck ein, um unter fachkundiger Anleitung von Jürgen Scholz neues über den Schnitt von Obstbäumen zu erfahren; im Blickpunkt stand vor allem der Rundkronenschnitt, insbesondere was hier zu beachten ist.

Trotz kühler Temperaturen und eisigem Wind aus Nordost ging der Nachmittag sehr schnell vorüber und die Teilnehmer waren sich einige, auch auf diesem Gebiet lernt man nie aus.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende. Wolfgang Beck bedankte sich bei Jürgen Scholz für seine stetige Bereitschaft gerade zu Ende des Jahres diesen interessanten Schnittkurs abzuhalten.

Traditioneller Schnittkurs bei Familie Beißer in Holzmaden
SchnittkursAm vergangenen Freitag fand der traditionelle Obstbaumschnittkurs im Hausgarten der Familie Beißer in Holzmaden statt. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Nürtingen e.V., Herr Kälberer, konnte rund 50 interessierte Teilnehmer/innen recht herzlich an diesem Spätsommerabend willkommen heißen. Unter fachkundiger Anleitung des Kreisfachberaters, Herrn Albrecht Schützinger, wurde der Schnitt an Apfel- als auch an Kernobstbäumen aufgezeigt und auch die zahlreich, immer wieder auftretenden Fragen, bestens beantwortet.

Nach einem zweistündigem intensiven Schnittkurs fanden sich die Teilnehmer/innen in der schön dekorierten Scheuer der Familie Beißer ein und ließen den Abend in geselliger Runde ausklingen. Joachim Kälberer bedankte sich sehr herzlich bei Familie Beißer für die Verfügungsstellung ihrer Anlagen. Ebenfalls bedankte er sich bei Albrecht Schützinger, der wiederum einmal mehr sein Können und Fachwissen, demonstrierte.

Kreistreff des KOV Nürtingen 2008

TachenhäuserhofRosenDa das diesjährige Jahr im Zeichen der Rosen steht hat der Kreisverband der Obst und Gartenbauvereine e.V. Nürtingen zum diesjährigen Kreistreff auf den Tachenhäuserhof, der über vielfältige Rosenbete verfügt, eingeladen.

Joachim Kälberer, Bürgermeister der Gemeinde Altdorf und Kreisvorsitzender der Obst und Gartenbauvereine im Altkreis Nürtingen konnte am vergangenen Sonntag daher rund 180 Teilnehmer aus dem gesamten Kreisgebiet begrüßen, darunter sehr viele Vorstände der örtlichen Obst und Gartenbauvereine. Er bedankte sich bei den Hausherren des Tachenhäuserhofes für die Möglichkeit diesen Kreistreff wieder einmal an dieser Stelle durchführen zu dürfen und für die tatkräftige Mithilfe. Zunächst wurden im zeitlichen Abstand fünf Gruppen unter fachkundiger Leitung der Mitarbeiter der Fachhochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen der Lehr- und Versuchsgarten besichtigt. Dass es sich bei diesem Personenkreis um fachkundige Zuhörerinnen und interessierte Gartennutzerinnen handelte, zeigte sich schon darin, dass die ursprünglichen Rundgänge doch weit länger andauerten als geplant; aber auch den Fachkräften machte es Spaß mit sachkundigen Personen ihre Erfahrungen auszutauschen.

Kreistreff 2008Selbstverständlich konnte man sich wie es bei solch einem Kreistreff üblich ist auch stärken. Für leckeres vom Grill und eine reichhaltige Getränkeauswahl sorgten in diesem Jahr die Beiratsmitglieder des Kreisverbandes selbst. Auch der selbstgebackene Kuchen fand reißenden Absatz. Selbstverständlich hatten alle Teilnehmer noch reichlich Zeit zum Erfahrungsaustausch rund um den Obst und Gartenbau, und auch das gesellige Miteinander kam an diesem Sonntag nicht zu kurz.
©2010,KOVNürtingen-KreisverbandderObst-undGartenbauvereineNürtingene.V.